Mutter-Kind-Kur, Vater-Kind-Kur, gemeinsame Maßnahme oder Kur ohne Kind. Erstgespräch, Antragsunterlagen, Attestvorbereitung, Klinikauswahl und Begleitung bis zur Abreise.
Ablauf und Preise
Du musst nichts vorbereiten und nichts über Paragraphen wissen. Der ganze Weg besteht aus fünf Schritten und die meisten davon übernehme ich.
30 Minuten und es kostet nichts. Du erzählst, wie dein Alltag aussieht und was dich belastet. Wir sortieren, ob es eher Richtung Vorsorgekur oder Richtung Reha geht und was dafür gebraucht wird. Festgelegt wird das mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Danach entscheidest du in Ruhe.
Ich stelle die Antragsunterlagen deiner Krankenkasse zusammen und bereite vor, worauf es im ärztlichen Attest ankommt. Du gehst mit klaren Stichpunkten zu deinem Arzttermin statt mit einem leeren Formular.
Ich stelle dir eine überschaubare Auswahl an Häusern zusammen, die zu eurem Anliegen passen, mit Lage, Schwerpunkt, Kinderbetreuung, Anfahrt und freien Terminen. Entscheiden tust du. Mehr dazu unter Die passende Klinik finden.
Der Antrag geht an deine Krankenkasse und wir halten fest, wann er dort eingegangen ist. Ich erkläre dir, was jetzt passiert und wann sich Nachhaken lohnt.
Bei einer Bewilligung klären wir Termine und die letzten Fragen vor der Abreise. Kommt eine Ablehnung, bleibe ich dran und wir sortieren, welche Angaben gefehlt haben. Ich bleibe erreichbar, bis ihr fahrt.

Wenig. Nichts davon musst du vorher vorbereiten.
Die Preise sind durch meinen Kooperationsvertrag mit der PROJEKT-Gesundheitsberatung e.V. festgelegt. Sie gelten für den kompletten Weg, nicht pro Stunde und nicht pro Gespräch.
Mutter-Kind-Kur, Vater-Kind-Kur, gemeinsame Maßnahme oder Kur ohne Kind. Erstgespräch, Antragsunterlagen, Attestvorbereitung, Klinikauswahl und Begleitung bis zur Abreise.
Medizinische Reha, auch für pflegende Angehörige. Gleicher Umfang, mit dem zusätzlichen Aufwand, den ein Reha-Antrag mit sich bringt.
Die Kur selbst trägt deine Krankenkasse, wenn du gesetzlich versichert bist. Für Erwachsene bleibt ein Eigenanteil: 10 Euro pro Tag, dazu je 5 Euro für Hin- und Rückfahrt, bei drei Wochen zusammen 220 Euro. Kinder zahlen nichts und wer von der Zuzahlung befreit ist, zahlt auch das nicht.
Ab 2027 wird es teurer. Für Maßnahmen, die ab dem 1. Januar 2027 angetreten werden, steigt der Tagessatz auf 15 Euro. Der Eigenanteil liegt dann bei 325 Euro. Maßgeblich ist der Antritt, nicht der Antrag. Wer ohnehin überlegt, sollte das einplanen.
Bist du beihilfeberechtigt oder privat versichert, gilt das alles nicht. Dann entfällt die Zuzahlung, dafür bezahlst du die Klinikrechnung zunächst selbst und holst dir das Geld zurück. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite Beihilfe und private Versicherung.
Das Erstgespräch kostet nichts. Bezahlt wird erst, wenn wir den Antrag gemeinsam angehen.
Nicht enthalten sind Fahrtkosten zur Klinik und persönliche Ausgaben vor Ort.
Eine faire Frage. AWO, Caritas und Diakonie beraten kostenlos und das ist ein gutes Angebot.
Der Unterschied ist, was danach passiert. Bei mir endet die Begleitung nicht mit dem abgeschickten Antrag. Ich stelle die Vorauswahl der Kliniken zusammen, kümmere mich um Wunschtermine, bleibe bei Rückfragen erreichbar und stehe daneben, wenn ein Bescheid abgelehnt wird.
Wenn dir eine kostenlose Beratung reicht, sage ich dir das ehrlich. Du sollst nichts bezahlen, das du nicht brauchst.

Die Fahrt zur Klinik trägt bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse mit. In der Praxis bleiben 5 Euro Eigenanteil pro Fahrt, also 10 Euro für Hin- und Rückweg. Diese beiden Beträge stecken in den 220 Euro, die du insgesamt zahlst.
Fährst du mit dem Auto, wird in der Regel eine Kilometerpauschale erstattet, allerdings höchstens bis zu dem Betrag, den die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekostet hätte. Bei längeren Strecken ist die Bahn deshalb meist die bessere Rechnung.
Bei der Deutschen Bahn fahren Kinder bis einschließlich 14 Jahre in Begleitung eines Elternteils kostenlos mit, wenn sie beim Kauf auf der Fahrkarte eingetragen werden.
Das Gepäck kannst du vorschicken lassen. Drei Wochen für dich und die Kinder bedeuten mehrere Koffer und mit kleinen Kindern im Zug ist das eine eigene Herausforderung. Paketdienste holen die Koffer zu Hause ab und liefern sie in die Klinik, viele Häuser haben dafür einen festen Ablauf. Diese Kosten trägst du selbst, die Krankenkasse beteiligt sich daran nicht. Mit Kindern und drei Wochen Gepäck ist das für die meisten gut angelegtes Geld.
Vor der Abreise gehe ich mit dir durch, was du beantragen musst, wie du die Erstattung einreichst und wie der Gepäckversand mit deiner Klinik läuft.
„Mein Arbeitgeber macht das nie mit.“ Um seine Zustimmung geht es nicht.
Bei einer bewilligten stationären Vorsorge- oder Rehamaßnahme gilt dasselbe wie im Krankheitsfall: Dein Entgelt läuft weiter, geregelt im Entgeltfortzahlungsgesetz. Und die Zeit darf dir nicht vom Urlaub abgezogen werden, das steht im Bundesurlaubsgesetz. Du bittest also nicht um freie Tage, du meldest eine Freistellung an.
Dein Arbeitgeber bekommt den Zeitpunkt, die voraussichtliche Dauer und die Bewilligung deiner Kasse. Deine Diagnose bekommt er nicht, die geht ihn nichts an.
Melde dich, sobald der Klinikplatz steht, nicht erst in der Woche davor. Wer einfach wegbleibt und nichts sagt, bekommt Ärger, und zwar wegen der fehlenden Meldung, nicht wegen der Kur. Wie du das Gespräch führst, gehen wir vorher durch, wenn dir davor graut.
Für Selbstständige, Minijobs, Bürgergeld, Beamtinnen und Beamte gelten eigene Regeln, ebenso bei besonderen Vertragssituationen. Auch das schauen wir uns vorher an, damit du nicht mitten in der Bewilligung merkst, dass die drei Wochen finanziell nicht tragen. Eine rechtliche Prüfung im engeren Sinn leiste ich dabei nicht.
75 Euro für eine Kur und 100 Euro für eine Reha, jeweils für den kompletten Antragsweg, nicht pro Stunde und nicht pro Gespräch.
Bei gesetzlich Versicherten zahlt die Krankenkasse die Maßnahme. Für Erwachsene fällt ein Eigenanteil an: 10 Euro pro Tag plus je 5 Euro für Hin- und Rückfahrt, bei drei Wochen zusammen 220 Euro. Ab dem 1. Januar 2027 steigt der Tagessatz auf 15 Euro, der Eigenanteil liegt dann bei 325 Euro. Kinder zahlen nichts. Für Beihilfeberechtigte und Privatversicherte gilt das nicht, dort gibt es keine Zuzahlung, dafür eine Vorleistung.
Plane insgesamt mehrere Monate ein. Der Antragsweg selbst ist dabei der kürzeste Teil. Zeit kostet das Warten auf den Arzttermin für das Attest davor und auf einen freien Platz in der Klinik danach. Stell den Antrag deshalb lieber früher als später, um keine Zeit zu verlieren.
Bei gesetzlich Versicherten ja. Es bleiben 5 Euro Eigenanteil pro Fahrt, also 10 Euro für Hin- und Rückweg, und die sind im Gesamtbetrag von 220 Euro schon enthalten. Beim Auto wird eine Kilometerpauschale erstattet, höchstens bis zur Höhe der Bahnkosten.
Ja. Paketdienste holen die Koffer zu Hause ab und liefern sie in die Klinik. Die Kosten dafür trägst du selbst, die Krankenkasse beteiligt sich nicht. Mit Kindern und drei Wochen Gepäck lohnt es sich fast immer.
Dann bleibe ich dran. Wir gehen gemeinsam durch, welche Angaben gefehlt haben, damit deine Situation vollständig ankommt. Rechtlich für dich argumentieren oder dich gegenüber deiner Kasse vertreten darf ich nicht, dafür nenne ich dir die richtigen Anlaufstellen. Zusätzliche Kosten entstehen dir bei mir dadurch nicht. Die Frist steht in deinem Bescheid, in der Regel ein Monat.
Ja, bei einer bewilligten stationären Maßnahme läuft die Entgeltfortzahlung wie im Krankheitsfall und die Zeit darf dir nicht vom Urlaub abgezogen werden. Für Selbstständige, Minijobs, Bürgergeld, Beamtinnen und Beamte gelten eigene Regeln, die wir vorher klären.
Nein. Er bekommt den Zeitpunkt, die voraussichtliche Dauer und die Bewilligung deiner Krankenkasse. Deine Diagnose steht da nicht drin und geht ihn auch nichts an.
Von Anfang an gut begleitet
Such dir einen Termin aus, der in deinen Tag passt. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten, läuft am Telefon oder online und kostet nichts.